Bericht über den Stern von Bethlehem

Helmut W. und Sigrun Diedrichs

Traditionelles Bild: Der Stern über der Krippe in Bethlehem

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Die Weisen vom Osten
und
der Stern von Bethlehem

Ekbatana versus Babylon.
Hatten die Weisen einen politischen Auftrag?


Für Matthäus spielte die Zahlensymbolik eine große Rolle.
Die Erklärung der Lücken im Stammbaum Jesu.

Möglichkeiten und Fakten


Download des Aufsatzes:   hier  

Ich habe recherchiert, und das Ergebnis war überraschend.

In diesem Aufsatz stelle ich die Geschichte
über die Weisen aus dem Morgenland in neuartiger Weise dar.

(Heilige Drei Könige) 

Der Aufsatz blickt mit den Augen der Weisen.

  • Erstmals (?) zeigt er insbesondere die politische Situation.
  • Erstmals (?) zeigt er das mutmaßliche Denken der Weisen.
  • Erstmals (?) zeigt er mit einer neu gestalteten Karte den Weg von Ekbatana nach Jerusalem.
  • Erstmals (?) zeigt er eine Grafik die Konjunktionen und die Planetenschleifen  übersichtlich und verständlich.

Zudem ist der Artikel bewusst relativ kurz gehalten und ist dicht und hat viele Belege.
Es gibt zu diesem Thema schon Einiges, jedoch sind andere Aufsätze oft zu umfangreich oder sie haben zu wenige Belege angefügt oder sind zu einseitig.

Ich vertrete zwar die Meinung, dass Ende März in 7 v. Chr. die Geburt Jesu war,
aber mein Aufsatz lässt auch andere Schlüsse zu, wie z.B. den Hesemanns, dass sie Ende März 5 v. Chr. gewesen sein könnte.

Ich würde mich freuen Ihre Meinung zu hören: Helmut@Diedrichs.de.Die Reise der Weisen aus dem Morgenland ODER Der Weg der heiligen drei Könige aus dem Osten. Reich der Parther unter König Phraates. Seidenstraße. Ekbatana, Hamadan, Babylon, Bethlehem, Seleukia, Damaskus Palmyra, Tadmur, Bagdad, Römisches Reich unter Augustus

Der Weg der Weisen (Hl. Drei Könige) in der Landkarte von Parthien und dem Römischem Reich zur Zeitenwende

Zitate aus dem Aufsatz:

König Phraates IV. herrschte im Jahre 7 v.Chr. bereits im 31. Jahr über das große Reich der Parther.
Widerwillig schloss er im Jahr 20 v.Chr. mit Kaiser Augustus einen Friedensvertrag, der die Grenze zum römischen Imperium an den Euphrat festlegte. Der damit verbundene Landverlust und die Demütigung schmerzten ihn. Rom war zu mächtig, um es erneut anzugreifen, aber subversive Mittel waren durchaus willkommen, um die benachbarten imperialen Provinzen zu destabilisieren und Rom dadurch zu schwächen.

In der früheren Hauptstadt Ekbatana, die verkehrsgünstig an der Seidenstraße lag, gab es neben viel Handel auch eine altehrwürdige Universität. Ekbatana heißt heute Hamadan, eine Stadt im westlichen Iran.
usw.

Der Bibeltext:
1 Als Jesus während der Herrschaft von König Herodes in Bethlehem, einer Stadt in Judäa, geboren war, kamen Sterndeuter aus einem Land im Osten nach Jerusalem. 2 „Wo finden wir den König der Juden, der kürzlich geboren wurde?“, fragten sie. „Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind hergekommen, um ihn anzubeten.“ 3 Als König Herodes davon hörte, geriet er in Bestürzung und ganz Jerusalem mit ihm.
usw.

Mein Kommentar:

Mich berührt an dieser Geschichte, dass die Bibel der Sterndeutung (Astrologie), die für mich und auch in der Bibel, eine zweifelhafte Sache ist (Jesaja 47, 13-15; Jeremia 10:2-3; 3 Mose 19:31), an dieser Stelle eine so besondere Bedeutung beimisst. Für mein eigenes Verständnis habe ich zu meiner inneren Akzeptanz folgende Erklärung gefunden:

• Der Schöpfer überfordert uns nicht mit seinem absoluten Wissen, sondern er macht sich voll Zuneigung im Rahmen unserer Erkenntnismöglichkeit in relativer Weise verständlich.
• Sein Ziel ist es nicht uns die korrekten Wissenschaften zu vermitteln, sondern er will uns Heil bringen.
• Gott spricht zu uns in kulturell angepasster Weise, so dass wir ihn verstehen und seine Botschaft umsetzen können. 

Gott formt seine Botschaft verständlich.
Helmut W. Diedrichs